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Das Münsterländer Töttchen

Münsterländer Töttchen

Die münsterländische Spezialität, die zeitweise zu Unrecht als „Arme-Leute-Essen“ galt, wurde früher aus Innereien – wie etwa Lunge und Herz vom Kalb – hergestellt  und mit Zwiebeln und Essig zu einem süß-saueren Ragout verfeinert. Bei einigen wenigen Münsterländern hat das Töttchen immer noch ein eher zweifelhaftes Image. „Meine Mutter hat sich wegen ihrer Kindheitserinnerungen immer geweigert,  Töttchen zu probieren – und einiges verpasst“, berichtet Simone Thiesing, „Von diesem Gericht in moderner Variante, bei dem auf die Innereien verzichtet und Kalbfleisch verwendet wird, ist sie aber begeistert.“ Auch in zahlreichen Restaurants wird das Traditionsgericht heute nach „modernen“ Rezepten zubereitet.

 

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